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Musikindustrie gegen Internet

Musikalisch gesehen stand die Plattenindustrie mit dem Internet lange Zeit auf Kriegsfuß. Als Ende der 1990er Jahre Dienste wie “Napster” populär wurden, konnte man sich Musik kostenlos auf so genannten Tauschbörsen runterladen. Heutzutage geht das auch noch, allerdings ist es schwieriger geworden, weil die Musikindustrie mittlerweile Menschen, die Musik illegal downloaden, gezielt ermittelt und gerichtlich verfolgt. Erst seit es legale und kostenpflichtige Dienste wie iTunes oder Musicload gibt, verdienen die Plattenfirmen mit ihrer Musik Geld im Internet. Vorher war das nicht so, denn vor einigen Jahren hatte das illegale Filesharing im Internet einen Höhepunkt erreicht. So war es durchaus üblich, dass zum Beispiel deutsche Charts publiziert wurden, in denen jeder Titel direkt zu einer Downloadmöglichkeit bei einer Tauschbörse verlinkt war. Diese Vorgehensweise war natürlich sehr effektiv, zumal die Betreiber solcher Plattformen immer wieder die IP-Adressen und teilweise sogar das Land wechselten, von wo aus das Angebot publiziert wurde. Heutzutage ist der illegale Download vor allem von sehr populärer Musik wie man sie aus den aktuellen Charts kennt noch immer ein Problem und wird weiter bekämpft. Allerdings hat es mit den schon genannten Diensten iTunes oder Musicload zumindest ansatzweise geklappt, im Internet endlich mit Musik Geld zu verdienen. Trotzdem geht die Entwicklung weiter und die Musikindustrie versucht ständig, ihre Mechanismen zur Erkennung illegaler Downloads zu verbessern.